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Piraten gründen Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg

Pressemitteilung Piratenpartei Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg

Am 19.11.2011 haben die lokalen Mitglieder der Piratenpartei Deutschland (PIRATEN) auf ihrer Versammlung im Wieslocher Kultursaal den Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg gegründet.

Damit gelingt den Piraten ein wichtiger Vorstoß auf kommunaler Ebene. Der Vorstand des neu gegeründeten Kreisverbands besteht aus 5 Mitgliedern. Dieser wurde folgendermaßen ins Amt gewählt:

  • Vorsitzender: Hannes Koderisch, 22, Heidelberg, Student (73% der Stimmen)
  • Stellvertretender Vorsitzender: Andreas Hahn, 40, Mühlhausen, Produktmanager / Betriebsrat (72% der Stimmen)
  • Stellvertretender Vorsitzender: Martin Worret, 30, Heidelberg, Berater / Softwareentwickler (68% der Stimmen)
  • Stellvertretender Vorsitzender: Tobias Betzin, 23, Heidelberg, Student (60 % der Stimmen)
  • Schatzmeister: Sebastian Kühn, 30, Waibstadt, Studienreferendar (92% der Stimmen)

Durch die Gründung eines Kreisverbandes ist es den Piraten in der Rhein-Neckar-Region möglich, vor der Presse als ordentliches Organ der Partei aufzutreten, selbst die Mitgliederverwaltung zu übernehmen und sich programmatisch eine lokale Agenda für Wahlen auf kommunaler Ebene zu geben.

Somit erfolgt ein wichtiger Schritt für die Partei, deren Mitglieder 2009 die ersten Piratengruppierungen in der Region bildeten. Strukturell gestärkt wollen sich die Piraten im neuen Kreisverband zunächst organisatorischen Aufgaben zuwenden, um sich dann intensiv kommunalen Fragenstellungen zu widmen.

Zu erreichen ist der Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg im Internet unter: www.piraten-rhein-neckar-heidelberg.de

Server-Durchsuchung wegen französischem Ermittlungsverfahren

Internetdienste der Piratenpartei vor Bremen-Wahl offline

Die Server der Piratenpartei wurden heute vormittag um 9:15 Uhr auf Grund eines Durchsuchungsbefehls der Staatsanwaltschaft Darmstadt auf richterliche Anordnung hin abgeschaltet. Davon betroffen sind die Webseite der Piratenpartei Deutschland sowie der Landesverbände Rheinland-Pfalz, Nordrhein Westfalen (zeitweise) und Saarland. Außerdem können die Mailserver und viele weitere IT-Dienste – derzeit nicht angeboten werden.

Die Ermittlungen richten sich dabei nicht gegen die Piratenpartei, sondern gegen unbekannte Nutzer der IT-Angebote und den Inhalt eines sogenannten Piratenpads. Nach Angaben der Ermittlungsbehörden sei darüber ein SSH Key veröffentlicht worden, der zu einem Angriff auf einen Server des französischen Energiekonzerns EDF verwendet werden könne. Das Ziel der Untersuchungen sei, die Motive für den Angriff zu ergründen.

Die Tragweite und der Schaden für die Piratenpartei ist enorm. “Zwei Tage vor der Bürgerschaftswahl in Bremen wird unsere Homepage und ein Großteil unserer Kommunikationsinfrastruktur durch die Polizei lahm gelegt. Der Umfang der Aktion ist völlig überzogen und der Termin kurz vor der Wahl ein absoluter Skandal”, kritisiert Sebastian Nerz, Vorsitzender der Piratenpartei, und verweist darauf, dass das IT-Angebot der 12.000 Mitglieder starken Piratenpartei durchaus mit dem eines mittelständischen Unternehmens vergleichbar ist. “Dass die gesamte Informationsstruktur der größten außerparlamentarische Oppositionspartei mit einem Streich vom Netz genommen wird, ist ein einmaliger Vorfall.” Die Piratenpartei wird prüfen, inwiefern die Möglichkeit zur politischen Willensbildung durch Artikel 21 Grundgesetz verletzt worden sei.

Unterdessen distanziert sich die Piratenpartei von den Attacken auf die Webseiten des Bundeskriminalamts (bka.de) und der Polizei (polizei.de). “Wir kritisieren und verurteilen das völlig unangemessene Vorgehen der Ermittlungsbehörden zwar, aber die Geschehnisse sind kein Grund, andere Webseiten anzugreifen. Davon distanzieren wir uns ausdrücklich.” erklärt Nerz.

Piraten Wiesloch laden zu “OpenShip” am 1. März ein

Im Zuge der Vorbereitung der diesjährigen Landtagswahl richtet die Piratenpartei Baden-Württemberg am 1.3.2011 einen landesweiten Stammtisch aus, der unter dem Motto „Tag der offenen Tür“ steht. Bei diesem konzertierten Stammtisch – von den PIRATEN intern „Open Ship“ genannt – haben interessierte Gäste an diesem Tag ab 19:00 Uhr die Gelegenheit, sich über die Ziele der Piratenpartei und ihrer Kandidaten zu informieren. Die PIRATEN demonstrieren damit eindrucksvoll, wie gut sie im „Ländle“ aufgestellt sind.

In Wiesloch wird Robin de Silva Jayasinghe, Kandidat der Piratenpartei für den Wahlkreis Wiesloch, den Bürgern Rede und Antwort stehen. Es erwarten die Gäste außerdem Informationen zum Wahlprogramm und eine Vorführung der Arbeitsmittel, mit denen die Piratenpartei ihren basisdemokratischen Anspruch in die Wirklichkeit umsetzt.

„Die Piratenpartei steht für eine neue Form der Politik; offen, transparent und demokratisch“, meint Robin de Silva Jayasinghe. „Insofern ist ein offener politischer Stammtisch bei den Piraten im Grunde nichts Besonderes. Alle Stammtische sind generell offen, und jeder Gast ist herzlich willkommen. Einen gemeinsamen koordinierten Tag hat es jedoch in dieser Form noch nicht gegeben. Damit wollen wir dem Bürger Politik wieder näherbringen“.

Der Tag der offenen Tür findet in Wiesloch ab 19:00 Uhr im Café Central statt.

Umfassende Informationen zum Tag der Offenen Tür und zu den Veranstaltungsorten sind zu finden unter: http://www.piratenpartei-bw.de/openship.

Podiumsdiskussion im Kulturzentrum Loch Ness in Wiesloch

Das Kultur- und Kommunikationszentrum Loch Ness in Wiesloch veranstaltet seit über 30 Jahren Podiumsdiskussionen vor Bundes- oder Landtagswahlen.

Auch 2011 treffen sich Landtagskandidaten ausgesuchter Parteien. Mit dabei am Montag, 7. Februar 2011 um 19 Uhr ist Robin de Silva Jayasinghe, der Piratenkandidat für den Wahlkreis Wiesloch.

Schwerpunktthemen sind Finanzierungskonzepte für Kommunen sowie das immer größer werdende soziale Gefälle. Zum Thema Bildung werden Bundeswehraktionen an Schulen sowie eine mögliche Reform des Bildungssystems angesprochen. Weitere Themen sind Datenschutz, Terrorhysterie und Überwachung. Und natürlich geht es auch um die Zukunft der Energiegewinnung und die Rolle, die die Atomenergie dabei spielen soll.

Zeitgleich findet in den Räumen des Loch Ness eine Ausstellung des “Jugendkunstatelier 16- bis 18-Jährige” der Kinder- und Jugendkunstschule Wiesloch statt. Kursleiterin und Künstler stellen ihre Werke dem interessierten Publikum vor.

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